Foto-Tipps
Geschichten in Schwarz-Weiß
Die analoge Schwarz-Weiß-Fotografie vermag immer noch zu faszinieren. Derzeit besinnen sich etliche junge aber auch erfahrene Fotografen auf das klassische Medium. Dass er kein Freund des Digitalen ist und sein Herz für die analoge Fotografie schlägt, stellt Raymond Reuter von vorneherein klar: „Die digitalen Bilder sind mir zu scharf und es fehlt ihnen an Bildtiefe. Ein Fotofilm besitzt einfach eine größere Bandbreite.“ Ein weiterer Pluspunkt für den nunmehr pensionierten Fotoreporter: die Reichhaltigkeit der Grautöne und die Detailgenauigkeit von Fotofilmen, an die Bilder von digitalen Kameras nicht heranreichten. Er sieht auch keine Nachteile, was die Schnelligkeit angeht. Bei konstanten Lichtverhältnissen brauche er nur Blende und Verschlusszeit einzustellen und sei sicher, dass sein Motiv scharf ist – selbst wenn er spontan auslösen muss. Die Langlebigkeit und die Qualität von auf Papier gezogenen Schwarz-Weiß-Bildern seien weitere Vorteile. „Man kann sie hundert Jahre lang behalten und sie sind immer noch schön“, unterstreicht Reuter. Man bräuchte sich nur die Bilder von Edward Steichen im Nationalmuseum für Geschichte und Kunst anzusehen. Zudem könne man auf Jahre hinaus immer wieder Abzüge machen wie man möchte. Drucke digitaler Bilder seien in ein paar Jahren verblasst. Mehr zum Thema Schwarz-Weiss-Fotografie und Raymond Reuter lesen Sie im neuen Télécran.
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