ARTE
  • NATUR
18:30
19:20
INSELN ITALIENS
SIZILIEN
Dokumentation
Regie: Christian Gramstadt.
Sizilien, die größte Insel des Mittelmeeres. Auf rund tausend Kilometer Küstenlänge umspült das Wasser die Felsen und Strände der Insel. Aber Sizilien hat mehr als feinen Sand und klares Meer zu bieten. Zwei Drittel des Eilands bedecken Hügel und bis zu mehr als 3.000 Meter hohe Berge mit einer vielfältigen Fauna und Flora. Griechen, Römer, Normannen, Araber und Spanier gaben sich hier unter anderen die Klinke in die Hand und hinterließen kulturelle Spuren aller Art
Die Reise beginnt in der tausend Meter hohen Stadt Enna, dem geografischen Mittelpunkt Siziliens mit ihren prächtigen Panoramen. Von dort aus geht es in den Nationalparkt der Monti Nebrodi. Seit zwei Jahrzehnten segeln hier wieder Gänsegeier durch die Lüfte. Ein Stück weiter westlich liegt das Massiv der Madonien. Ein ursprünglicher Flecken mit vielen Überraschungen: etwa dem Kaser Giacinto Cangelosi, der den seltenen Basilisk-Ricotta fertigt, der Manna-Esche und der sogenannten Nebrodi-Tanne, die nur noch in dieser Region wachsen. Das quirlige Palermo mit seinen Märkten ist nahe und oben auf dem Monte Pellegrino ruht der Gorgo di Santa Rosalia. Ein Tümpel, der als Ursprung der modernen Ökologie gilt. Kulinarisches tischt Patrizia Di Benedetto im Strandort Mondello, dem Planschbecken der Palermitaner, auf. Sie ist die einzige Chefköchin Siziliens, ausgezeichnet mit einem Michelin-Stern. Begleitet wird die Reise von drei jungen einheimischen Experten: einem Insektenforscher, einem Botaniker und einem Zoologen. Sie präsentieren beispielsweise die ökologische Bedeutung der Skarabäus-Käfer im Reservat des Flusses Belice und dessen Systems der Wanderdünen, weisen auf prächtige Leopardnattern am Cava Grande, dem «Grand Canyon Siziliens», hin, zeigen Flamingos, die im Naturpark Saline Di Priolo neben Stelzenläufern, Säbelschnäblern und Zwergseeschwalben brüten
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